Gefahrenabwehr mit den Nachbar-Wehren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Denner   
Sonntag, den 09. Oktober 2011 um 16:08 Uhr

Ausbildungswochenende mit Kanena und Reideburg - Freiwillige Feuerwehr Halle-DiemitzHAL|Diemitz|30.09. - 01.10.11 Vor zwei Jahren fand die letzte gemeinsame Ausbildung der drei Wehren Diemitz, Kanena und Reideburg statt. Diese Tradition sollte beibehalten werden und so setzten wir in diesem Jahr die gemeinsame Ausbildung mit dem Thema „ABC“ (Atomar, Biologisch, Chemisch) fort. Am Freitag den 30.09.2011 gegen 18.00 Uhr fanden sich die einzelnen Wehren im diemitzer Gerätehaus ein.

Bei der Begrüßung der Wehren durch den Wehrleiter der FF Diemitz, Thomas Denner, wurde der Ablauf bekannt gegeben. Dieser sah einen Stationsbetrieb am Freitag vor und eine größere Einsatzübung am Samstag-Vormittag. Am Freitag führten je zwei Kameraden die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte an insgesamt drei Stationen durch. An der ersten Station, dem ABC-Erkundungskraftwagen, erklärte Marcus Bohne (FF Diemitz) und Marius Strahl (FF Kanena) den Einsatzkräften die Beladung, sowie den Einsatzzweck und die Einsatzgrenzen des Fahrzeuges. Ebenso demonstrierten Sie mit kleineren praktischen Vorführungen die Probeentnahme, das Aufspüren und das Messen von gefährlichen Stoffen. An der zweiten Station, welche sich im Schulungsraum befand, besprach der Kamerad Günter Bastian (FF Reideburg) die wichtigsten Punkte der FwDV 500 (FwDV = Feuerwehr-Dienst-Vorschrfit) „Einheiten im ABC-Einsatz“. An der dritten Station ging es wieder praktisch zu Sache. Mike Schmundt (FF Reideburg) und Gerald Köppe (FF Reideburg) befassten sich mit dem Aufbau und Zweck eines Notdekontaminationsplatzes. Die Ausbildungseinheiten endeten gegen 21.00 Uhr. Anschließend ließen wir den Dienstabend bei Bratwurst und Steak in kameradschaftlicher Runde ausklingen.

Am nächsten Tag stand nach einem ausgiebigen Frühstück die Einsatzübung auf dem Plan. Auf einer Freifläche zwischen Diemitz und Reideburg simulierten die Ausbildungs-Organsisatoren einen Gefahrgutunfall, bei dem eine zum Anfang unbekannte Flüssigkeit austrat. Diese stellte sich zum Schluß laut Gefahrentafel als Aceton heraus. Durch die Einsatzkräfte sollten verschiedene Einsatzregeln, die bei solchen Einsätzen in Kraft treten praktisch angewandt werden. Ziel war es, die Ausbreitung des Gefahrstoffes zu unterbinden. Bei dieser Einsatzübung kam auch das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Gefahrgut zum Einsatz. Nach Beendigung der Übung wurde eine kleine Auswertung vor Ort durchgeführt, bei der Mängel und positive Aktionen erkannt und besprochen wurden. Zu guter letzt bauten die Kameraden gemeinschaftlich zurück und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.

Als alle Einsatzkräfte wieder im Gerätehaus ankamen, wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen und die Komplexausbildung für beendet erklärt.
Die Wehren Reideburg und Kanena fuhren ihre Standorte an und stellten dort die Einsatzbereitschaft wieder her.

Fazit: Ein Thema in der Feuerwehrarbeit was nicht jedem liegt aber trotzdem dazu gehört!


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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. Oktober 2011 um 18:45 Uhr
 
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